Blick hinter die Kulissen
Im Interview: Christoph Donker Verlagsleiter Software
Im Januar 1991 nahm Christoph Donker an einem Vorstellungsgespräch bei DATA BECKER teil. Kurze Zeit später bekam er eine Zusage. Seitdem sind 17 Jahre vergangen. Heute führt Herr Donker selbst Vorstellungsgespräche für sein Ressort und berichtet hier aus seinen Erfahrungen.
Können Sie sich noch an Ihr Vorstellungsgespräch erinnern?
Aber ja. Ich saß mit Dr. Becker und dem damaligen Werbeleiter zusammen. Es dauerte rund eine Stunde. Wir haben über Kreativität und Computer gesprochen. Danach habe ich sehr schnell den Vertrag bekommen.
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Wie werten Sie die Bewerbungen aus, auf was achten Sie besonders? Ich schätze komplette Unterlagen. Anschreiben, Lebenslauf, aktuelles Bild, Zeugnisse. Am besten per E-Mail. Das ganze fehlerfrei und mit der richtigen Ansprache. Wichtig für mich ist, dass der/die Bewerber/in eine Zielrichtung für seine/ihre berufliche Laufbahn hat, quasi eine Strategie. Ich frage mich halt, warum bewirbt sich der/die gerade bei uns? Eine sehr hohe PC- und Internet-Affinität brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Was gar nicht geht: Bewerbungen, die nach Aschenbecher riechen. Welche Runden muss der/die Bewerber/in durchlaufen, bis er/sie schließlich den Vertrag in Händen halten kann? Als erstes muss er/sie natürlich seine/ihre Bewerbung vollständig einsenden. Dann reicht meistens ein Gespräch. Eventuell kommt noch eine kleine Spezialaufgabe [278 KB] |
Was würden Sie einem/einer Bewerber/in zur Vorbereitung empfehlen? Informieren Sie sich über das Unternehmen und den Bereich, für den Sie sich bewerben. Überlegen Sie sich, was Sie erreichen möchten und was Sie dafür mitbringen und auch bereit sind zu tun. Was sollte man in einem Vorstellungsgespräch möglichst vermeiden? Schweigen, Meinungs- und Ahnungslosigkeit. Was war Ihr „schlimmstes“ Erlebnis in einem Vorstellungsgespräch? Ein junger Bewerber, der vor lauter Nervosität kaum sprechen und atmen konnte. Wenn man dazu neigt, sollte man unbedingt vorher trainieren. Gibt es Fragen, die Sie jedem Bewerber/in stellen? Ja, die gibt es, die verrate ich aber nicht. |